Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Dienstleistungen und Hosting-Angebote zwischen InWebDesign (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“).
(2) Das Angebot des Auftragnehmers richtet sich ausschließlich an Unternehmer (B2B) im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen.
(3) Abweichende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungen
(1) Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Webdesign, IT-Consulting, KI-Prozessoptimierung sowie die Bereitstellung von Server-Infrastruktur (Managed Hosting).
(2) Die genaue Leistungsbeschreibung für Webdesign- und Consulting-Projekte ergibt sich aus dem jeweiligen individuellen Angebot.
(3) Sofern der Aufbau oder die Betreuung eines sekundären E-Commerce-Zweigs beauftragt wird, beschränkt sich die Leistung des Auftragnehmers auf die technische Bereitstellung. Für die rechtliche Ausgestaltung (z. B. Impressum, Widerruf) des Shops ist der Auftraggeber verantwortlich.
§ 3 Hosting-Leistungen und Infrastruktur (LXC-Container)
(1) Bucht der Auftraggeber ein Hosting-Paket, stellt der Auftragnehmer eine isolierte Server-Instanz (Linux Container / LXC) innerhalb einer Cluster-Umgebung zur Verfügung.
(2) Der Auftragnehmer gewährleistet eine Erreichbarkeit der Infrastruktur von 99,0 % im Jahresmittel. Ausgenommen hiervon sind Ausfallzeiten durch Wartung, Software-Updates oder höhere Gewalt, die nicht im Einflussbereich des Auftragnehmers liegen.
(3) Die physische Hardware-Infrastruktur wird in Rechenzentren in Deutschland (Infrastruktur-Partner: Hetzner Online GmbH) betrieben.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Vertragserfüllung erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Zugangsdaten) rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung.
(2) Der Auftraggeber versichert, dass er zur Nutzung der bereitgestellten Materialien berechtigt ist und diese keine Rechte Dritter verletzen.
(3) Im Rahmen von Hosting-Verträgen ist der Auftraggeber verpflichtet, seine verwendeten Passwörter streng vertraulich zu behandeln.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen (SEPA / Stripe)
(1) Alle genannten Preise sind Nettopreise und verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Projektbezogene Einmalleistungen (z. B. Website-Erstellung) werden nach Angebot und Freigabe in Rechnung gestellt. Das Zahlungsziel beträgt 14 Tage nach Rechnungsstellung ohne Abzug.
(3) Laufende Entgelte (z. B. für das Hosting-Mindestpaket in Höhe von 149,00 EUR netto/Monat) sind monatlich im Voraus fällig.
(4) Die Abrechnung von Abonnements erfolgt automatisiert über das SEPA-Basislastschriftverfahren. Der Auftragnehmer nutzt hierfür den Zahlungsdienstleister Stripe. Der Auftraggeber erteilt hierzu im Rahmen des Vertragsschlusses ein entsprechendes SEPA-Mandat. Schlägt ein Lastschrifteinzug mangels Deckung fehl, trägt der Auftraggeber die anfallenden Rücklastschriftgebühren.
§ 6 Laufzeit und Kündigung von Hosting-Verträgen
(1) Sofern im Hauptvertrag nicht anders vereinbart, werden Hosting- und Serviceverträge auf unbestimmte Zeit geschlossen.
(2) Der Vertrag kann von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende eines Kalendermonats in Textform (z. B. per E-Mail) gekündigt werden.
(3) Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Auftragnehmer insbesondere vor, wenn der Auftraggeber mit der Zahlung der monatlichen Entgelte für mehr als einen Monat in Verzug gerät.
§ 7 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit uneingeschränkt.
(2) Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht. Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Der Auftragnehmer führt regelmäßige System-Backups im Rahmen des Hostings durch. Die Haftung für Datenverlust ist jedoch auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und anwendungsadäquater Anfertigung von Sicherungskopien durch den Auftraggeber eingetreten wäre.
§ 8 Datenschutz
(1) Die Parteien verpflichten sich zur Einhaltung der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO.
(2) Soweit der Auftragnehmer im Rahmen des Hostings personenbezogene Daten im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet, schließen die Parteien hierüber einen separaten Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO ab.
§ 9 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist der Geschäftssitz des Auftragnehmers (Bad Wildungen), sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.